Veranstaltungsinformationen
Datum & Uhrzeit
14:45 bis 16:15Vortrag von Dr. Alexander Friedman
Nach dem Hamas-Angriff auf Israel am 7. Oktober 2023 und im Kontext der israelischen Militäroperation im Gazastreifen knüpfte die russische Staatspropaganda an die sowjetische Tradition antiisraelischer und antisemitisch gefärbter Propaganda an.
Die UdSSR stellte sich im Nahostkonflikt auf die Seite der arabischen Staaten und unterstützte die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) aktiv.
Israel galt dort als „faschistischer”, „antisowjetischer“ und „imperialistischer“ Staat. Insbesondere die Gleichsetzung Israels mit dem deutschen Nationalsozialismus war ein wiederkehrendes Motiv der sowjetischen Propaganda. Dieses Feindbild wurde von Moskau sowohl innerhalb der UdSSR als auch im Westen verbreitet und prägte die Entwicklung des israelbezogenen Antisemitismus in Europa nachhaltig.
Im Mittelpunkt dieses Vortrags steht zunächst die Entwicklung der Beziehungen zwischen Israel und der Sowjetunion. Anschließend werden die antiisraelische Propaganda sowie deren Narrative, Methoden und Besonderheiten näher untersucht.
Eintritt
Der Eintritt ist frei.