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Verwaltung / Politik

Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut in Rheinbach

Schützen Sie die Bienenvölker im Rhein-Sieg-Kreis!


Bienenstöcke im eienem Naturschutzgebiet des Rhein-Sieg-Kreises

In Rheinbach gibt es aktuell wegen des Ausbruches der Amerikanischen Faulbrut ein neues Sperrgebiet. Die durch Bakterien verursachte Krankheit wurde bei einer Routineuntersuchung festgestellt und durch ein Labor bestätigt. Bereits 2019 und 2020 waren im Rhein-Sieg-Kreis Bienenvölker hiervon betroffen, so dass in Hennef und Windeck Sperrgebiete festgelegt werden mussten. 

Im gesamten Rhein-Sieg-Kreis wird fleißig geimkert. Damit leisten die Imkereien einen großen Beitrag zur Unterstützung unseres Ökosystems. Während die Bienen Nektar oder Pollen sammeln, bestäuben sie gleichzeitig die Wild- und Kulturpflanzen. Nur so tragen die Pflanzen später Früchte und entwickeln Samen.  

Derzeit gibt es bei uns rund 1.285 gemeldete Imkerei-Betriebe mit insgesamt etwa 10.000 Bienenvölkern. Dabei betreiben seit Jahren immer mehr Menschen die Imkerei als Hobby. Doch bei der artgerechten Haltung der Honigbiene gibt es Vieles zu berücksichtigen.  

Ganz wichtig ist darauf zu achten, seuchenrechtliche Vorgaben einzuhalten. Denn nur so kann verhindert werden, dass die eigenen Bienenvölker krank werden und andere anstecken. Der Verdacht eines Ausbruchs der Amerikanischen Faulbrut muss daher sofort dem Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Rhein-Sieg-Kreises gemeldet werden. 

Wer dieser Verpflichtung nicht nachkommt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld geahndet wird. Und das ist nicht allen Halterinnen und Haltern der Bienen bewusst. Auch muss die Bienenhaltung vor Beginn sowohl beim Kreisveterinäramt als auch bei der Tierseuchenkasse angemeldet werden.

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