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Rechts- und Ordnungsamt

Einbürgerung

Beschreibung

Voraussetzungen für eine Einbürgerung sind grundsätzlich:

  • Rechtmäßiger und gewöhnlicher Aufenthalt in Deutschland seit acht Jahren
  • Bekenntnis zur freiheitlich demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland
  • Besitz einer Aufenthaltserlaubnis oder Niederlassungserlaubnis
  • Sicherung des Lebensunterhaltes für sich und unterhaltsberechtigte Familienangehörige ohne Inanspruchnahme von Sozial- oder Arbeitslosenhilfe (es sei denn, der Einbürgerungsbewerber hat den Leistungsbezug nicht zu vertreten)
  • Straflosigkeit (ausgenommen Bagatelldelikte)
  • Aufgabe oder Verlust der bisherigen Staatsangehörigkeit
  • Nachweis ausreichender Deutschkenntnisse
  • Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse in Deutschland

Je nach Lage des Einzelfalls können von den oben genannten Einbürgerungsvoraussetzungen unter besonderen Umständen Ausnahmen zugelassen werden.

Ehepartnerinnen, Ehepartner und minderjährige Kinder können mit eingebürgert werden, auch wenn sie noch keine acht Jahre in Deutschland wohnen.

Die Ehepartnerin / Der Ehepartner eines deutschen Staatsangehörigen kann nach dem Staatsangehörigkeitsgesetz bereits nach einem dreijährigen rechtmäßigen Aufenthalt in Deutschland eingebürgert werden, wenn die eheliche Lebensgemeinschaft seit zwei Jahren besteht und die übrigen Voraussetzungen (unter anderem eigenständige Sicherung des Lebensunterhaltes ohne Sozial- oder Arbeitslosenhilfe, kein Ausweisungsgrund, Aufgabe oder Verlust der bisherigen Staatsangehörigkeit) vorliegen.

Einbürgerungsanträge können bei der Verwaltung Ihrer Stadt oder Gemeinde oder bei der Kreisordnungsbehörde in Siegburg gestellt werden. Dort werden Sie über die genauen Einbürgerungsmöglichkeiten informiert und erhalten die entsprechenden Antragsformulare. Vor der Antragstellung ist eine allgemeine Beratung sowohl bei den örtlichen Stadt- und Gemeindeverwaltungen (dort meist im Bürgerservice-Büro, im Ordnungs- oder Standesamt) als auch bei der Kreisordnungsbehörde möglich und auch ratsam.

Nach der Antragstellung kann die Kreisordnungsbehörde auf der Grundlage der vorliegenden Unterlagen eine auf den konkreten Einzelfall zugeschnittene Beratung durchführen.

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