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Olympische Sommerspiele

Ein "olympisches" Sommerfest wartet mit verschiedensten Disziplinen und Herausforderungen auf die Kleinen.

„Evangelischer Kindergarten Oberpleis“, Königswinter

Ziel: Gestaltung eines Festes mit integrierten Anteilen aus Bewegung, Ernährung und Entspannung
Zielgruppe: Alle Kinder der Einrichtung, gerne samt Familie
Zeitlicher Umfang: Vier Stunden
Benötigte Räumlichkeit: Die gesamte Einrichtung
Material: Je nach Angebot unterschiedlich, z. B.: CD-Spieler, Musik, Slackline, Tanzsäcke, Sandkasten, Maßband, Klangschalen, Igelbälle, T-Shirts, Stifte zum Bemalen, Urkunden
Organisation: Besonders die Planung und Aufteilung der Aufgaben sind zeitaufwändig. Während des Festes müssen die verschiedenen Aktionen betreut werden, hier kann man aber auch sehr gut auf die Hilfe der Eltern zurückgreifen. 

Während im Sommer 2012 Sportstars wie Robert Harting, Paul Biedermann und Britta Steffen in London um die begehrten Medaillen kämpften, veranstaltete der Evangelische Kindergarten Oberpleis aus Königswinter seine eigenen „olympischen“ Sommerspiele – wohlgemerkt vor kleinerem Publikum. Kinder und Eltern, teils sogar Großeltern, besuchten die Kita am Wettkampftag. Der Athletennachwuchs probte sich vier Stunden lang in den unterschiedlichsten Disziplinen und zum Schluss erhielt jedes Kind eine Urkunde und einige kleine Spiele als Preis. 

Bereits im Vorfeld kam auf die ErzieherInnen viel Arbeit zu. Gemeinsam überlegten sie sich, welche Disziplinen sie anbieten sollen und wer welche Materialien besorgt. Auch um leckere, natürlich gesunde Verpflegung kümmerten sie sich: Eine Kooperation mit den „Bagel Brothers Bonn“ bereicherte das Fest um sechs Körbe voll unterschiedlichster Bagels. Zusätzlich wurden Früchte- und Gemüsebecher, letztere mit Kräuterdips, angeboten. Natürlich fehlte es auch nicht an geeigneten Getränken.

Den Zeitaufwand für die Planung und Vorbereitung samt Auf- und Abbau schätzten die Verantwortlichen in Königswinter auf circa 25 Stunden. Tatkräftige Unterstützung erhielten die Kita- Mitarbeiterinnen aber von Seiten der Eltern: So übernahm zum Beispiel eine Physiotherapeutin und Mutter die Gestaltung der Entspannungslounge. Im Kuschelzimmer der Kita bot sie in entspannender Atmosphäre Igelball-Massagen an, entführte die Kinder und auch einige Eltern mit Geschichten in phantasievolle Welten und schaffte es bei sanfter Musik, mithilfe von Klangschalen den rasenden Puls der Kinder nach den anstrengenden Wettkämpfen zu beruhigen.

Das Fest dauerte volle vier Stunden und stand unter dem Stern von „KITA Vital“. Für gesunde Ernährung war bestens gesorgt und neben der Entspannungslounge sorgten auch eine an ruhiger Stelle aufgebaute Fühlstraße und das T-Shirt-Anmalen für Ruhe und Rückzugsmöglichkeit. Bewegung – wie könnte es anders sein bei einem „Olympischen Sommerfest“? – verschaffte gleich eine ganze Palette an Aktionen:

Das Fest begann mit dem vorher einstudierten Tanz „Gemüseball“ – Frau von Zwiebel, Prinz von Petersil und Baron Broccoli tanzten hier munter um die Wette. Im Anschluss konnten sich die kleinen Athleten nach eigenem Belieben den verschiedenen Herausforderungen stellen: So spannten die ErzieherInnen zwischen zwei Bäumen zwei Slacklines, also breitere Bänder, auf denen es sich hervorragend Balancieren lässt,– eines zum Stehen, eines zum Festhalten. Beim Tanzsackwettlauf, bei dem die Kinder ganz in der Stoffhülle verschwinden konnten, galt es, als Erster das Ziel zu erreichen. Und das Sandkasten-Weitspringen folgte ganz den traditionellen Regeln der olympischen Disziplin. Auch Armbrustschießen boten die ErzieherInnen an.

Alle Beteiligten waren sich in ihrem Fazit hinterher einig: „Rundum gelungen!“ Das gesunde und abwechslungsreiche Essen kam gut an und die Kombination von ruhigen und sportlichen Aktivitäten stieß bei den Kindern auf Begeisterung.

Ohne die Mitwirkung der Eltern, die die ErzieherInnen bereits beim Auf- und Abbau unterstützten, wäre das Fest aber nicht denkbar gewesen.