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Sommerfest: Vom Korn zum Brot

Über mehrere Tage hinweg lernten die Kleinen alles über das Brot. Zum Abschluss feierten sie dann ein Sommerfest und zeigten ihren Eltern, was sie alles gelernt hatten.

Kita „Bismarckplatz“, Troisdorf

Ziel: Vermittlung von Kenntnissen zur Herkunft des Brotes, Information der Eltern über die Arbeit der Kita, Partizipation der Eltern, Verknüpfung der Elemente Bewegung, Ernährung und Entspannung in ein Kita-Fest.
Zielgruppe: Alle Kinder der Einrichtung (auch U3).
Zeitlicher Umfang: 3 Stunden.
Material: Die Materialien für die einzelnen Stationen und was man so für ein Sommerfest braucht.

Zum Abschluss der Projekttage „Vom Korn zum Brot“ feierte die Troisdorfer Kita „Bismarckplatz“ ein Sommerfest. In verschiedenen Stationen verinnerlichten die Kinder hier noch einmal, was sie in den Wochen zuvor über das Brot und dessen Bestandteile gelernt hatten. Ihre Eltern hatten sie zum Sommerfest natürlich mitgebracht. Schließlich mussten die den Wissensvorsprung ihrer Kinder schleunigst aufholen und durften deshalb alle Stationen mit ihren Kindern gemeinsam beschreiten.

In den Projekttagen hatten sich die Kinder etwa viele themenbezogene Bücher angeschaut, eine Mühle besucht und in der Kita sogar selbst Korn gemahlen. Insbesondere die verschiedenen Körnerarten wurden studiert. Natürlich durften die Kinder dann auch ran an den Ofen: Mithilfe der ErzieherInnen bereiteten sie einen Brotteig zu und beobachteten dann aufmerksam den Backprozess im Ofen. Gar nicht so einfach: Da bekanntlich nichts besser riecht als frisches Brot, mussten sich die Kleinen ganz schön in Geduld üben.

Auch auf dem Sommerfest gab es jede Menge Brot: Ein riesiger Vollkornlaib und einige kleinere Brote garantierten, dass kein Hunger entstand. Verschiedene Brotaufstriche und ein Gemüse-und Obstbuffet wurden von der Köchin und hilfsbereiten Eltern vorbereitet. Aus der Zusammenarbeit entstanden sogar Kunstwerke wie Gurkenlollis oder Obstigel, die fast zu schade zum Essen waren. Wer selbst noch einmal in die Haut des Bäckers schlüpfen wollte, konnte sich am Lagerfreuer am Vollkornstockbrot versuchen.

Und für alle, die sich bewegen wollten, wurde Kornsackhüpfen angeboten. Dass sich hier die Kinder mit ihren Eltern messen wollten war bereits vorprogrammiert. Und beim Körner mahlen mit einer Handmühle wurde dem einen und anderen mächtig warm. 
Entspannung gab es in einem Strohbad. In dem mit Tüchern abgetrennten Bereich konnte man die Seele baumeln lassen. Die entspannende Musik im Hintergrund unterstützte die angenehme Atmosphäre. Zudem wurde auch eine Eltern-Kind-Massage angeboten.

Die Eltern waren also nicht nur für das Buffet verantwortlich, sie wurden in alle Aktionen miteinbezogen. Auch beim Auf- und Abbau standen sie den ErzieherInnen tatkräftig zur Seite – zumindest jene, die nach dem anstrengenden Kornsackhüpfen nicht vollkommen erschöpft im Strohbad eingedöst waren.