Wofür steht SmiLe?
SmiLe bedeutet Sprachbildung mit individuellem Lernerfolg, steht aber auch für das Lächeln, das die gemeinsame Arbeit sowohl bei den Ehrenamtlichen als auch bei den Kindern und Jugendlichen hervorruft. Gleichzeitig versteht sich das Projekt als Beitrag zu eine offenen Gesellschafft und zur Förderung gleichberechtigter Bildungschancen.
Das Projekt SmiLe
Im Projekt SmiLe unterstützen ehrenamtliche Sprachpatinnen und Sprachpaten neu zugewanderte Kinder und Jugendliche beim Erlernen der deutschen Sprache. Spielerisches Lernen, Vorlesen, Singen, Basteln oder Malen abseits des regulären Unterrichts soll die Kinder und Jugendlichen gezielt bei der schulischen Integration unterstützen. Einsatzort ist die jeweilige Schule des Kinders. Hier findet in der Regel vormittags einmal in der Woche die gemeinsame Patenstunde statt. In dieser beziehungsreichen und persönlichen Situation kann hier der Spracherwerb sehr individuell gefördert werden.
Die Stunden mit der Sprachpatin/dem Sprachpaten dürfen – und sollen – gerne anders gestaltet werden als der normale Deutschunterricht. Sie sollen niederschwellig angelegt sein und allen beteiligten Spaß machen.
Wir suchen Sie!
Sprachpatin oder Sprachpate können alle Personen werden, die die deutsche Sprache mindestens auf B1-Niveau beherrschen sowie Zeit und Interesse haben, sich einmal in der Woche mit einem neu zugewanderten Kind oder Jugendlichen zu treffen und zu fördern.
Sie benötigen keine pädagogischen Vorkenntnisse und gehen keine langfristige Verpflichtung ein.
So unterstützen wir Sie
Auf die Tätigkeit als Sprachpatin oder Sprachpate werden Sie von Mitarbeitenden des Kommunalen Integrationszentrums vorbereitet. Dafür werden individuelle Beratungsgespräche geführt sowie Informations- und Qualifizierungsveranstaltungen angeboten. In diesen (freiwilligen) Veranstaltungen sollen u.a. methodisch-didaktische Aspekte sowie erste Ideen für die Patenstunden vermittelt werden.
Das Kommunale Integrationszentrum koordiniert das ehrenamtliche Engagement und unterstützt die Kontaktaufnahme zwischen allen Beteiligten.
Die Einsatzzeit und der Einsatzort werden individuell im Gespräch mit der Schule, den Patinnen und Paten und dem Kommunalen Integrationszentrum abgestimmt.
So läuft es ab
Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben und Sie Sprachpatin oder Sprachpate werden möchten, melden Sie sich gerne bei uns. Gerne laden wir Sie zu einem persönlichen Gespräch oder zu einer Qualifizierung ins Kreishaus ein und klären hier erste Fragen und Organisatorisches. Beispielsweise erhalten Sie von uns eine Vorlage, mit der sie kostenfrei ein Erweitertes Führungszeugnis beantragen können. Dies ist Voraussetzung für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.
Interessierte Schulen
Falls Sie als Schule vom SmiLe-Projekt gehört haben und Interesse haben, SmiLe an Ihrer Schule zu integrieren, melden Sie sich sehr gerne bei uns. Wir versuchen dann Sprachpatinnen und/oder Sprachpaten zu finden, die sich vorstellen können, Kinder oder Jugendliche an Ihrer Schule zu unterstützen.
Weitere Informationen
Anschrift und Erreichbarkeit
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