Das Jahr 2025 war ein Jahr der Weiterentwicklung für die KIM-Koordination. Das KIM-Case Management arbeitet erfolgreich in aktuell 15 Kommunen des Rhein-Sieg-Kreises, drei Projektarbeitsgruppen befassen sich mit der Verbesserung der Integrationsstrukturen vor Ort im Rhein-Sieg-Kreis und Klientinnen und Klienten können durch die verbesserten Informationsangebote besser auf die Beratung des KIM-Case Managements zugreifen.
Die Weichen für die kommenden Jahre sind gestellt, um auch weiterhin nachhaltig und zielgerichtet in der Unterstützung von Menschen mit Migrationshintergrund zu wirken.
Wo arbeitet das Case Managements?
Das KIM-Case Management arbeitet aktuell in den folgenden Kommunen:
Alfter, Bad Honnef, Bornheim, Eitorf, Lohmar, Meckenheim, Much, Neunkirchen-Seelscheid, Niederkassel, Rheinbach, Sankt Augustin, Swisttal, Troisdorf, Wachtberg und Windeck.
In Niederkassel und Siegburg wird das KIM-Case Management aktuell nachbesetzt.
In Hennef, Königswinter und Ruppichteroth wird keine KIM-Case Management Beratung mehr angeboten.
Die Kontaktdaten des KIM-Case Managements in Ihrer Kommune finden Sie im Integrationsportal:
Kommunales Integrationsmanagement – Case Management | Rhein-Sieg-Kreis
Unterstützung der teilnehmenden Kommunen durch die KIM-Koordination
Die KIM-Koordination setzt seit 2025 die neu definierte KIM-Case Management Struktur (Beschäftigung des Case Managements durch die Kommunen) um. Dies erfolgt natürlich in enger Zusammenarbeit mit den Kommunen; die notwendigen Kooperations- und Weiterleitungsverträge wurden erstellt und abgeschlossen. Die Koordination schulte insgesamt 18 neue KIM-Case Managerinnen und KIM-Case Manager in vier Einarbeitungsrunden. Zudem entwickelte die KIM-Koordination einen Excel-basierten Fördermittelrechner für die Kommunen.
Was ist im Kommunalen Integrationsmanagement noch passiert?
- Die KIM-Lenkungsgruppe rief zwei neue Projektarbeitsgruppen ins Leben, um die Arbeitsmarktteilhabe weiter voranzutreiben. Die Projektarbeitsgruppe „Zusammenarbeit kreisangehöriger Kommunen und Jobcenter/Bundesagentur für Arbeit“ traf sich dreimal; die Projektarbeitsgruppe „Gemeinnützige Tätigkeiten und Fortführung nach Rechtskreiswechsel AsylbLG zu SGB II“ traf sich zweimal.
- Die Projektarbeitsgruppe „Delfin 4“, die sich seit 2024 trifft, setzte ihre Arbeit fort, um die Sprachförderung für auffällig getestete Kinder zu optimieren. An der Projektarbeitsgruppe nehmen seit 2025 alle Jugendamtskommunen im Rhein-Sieg-Kreis teil. Auch die Fachberatungen der Kitas in freier Trägerschaft wurden 2025 in die Arbeit eingebunden.
- Zur Verbesserung des Zugangs zu frühkindlicher Betreuung bündelte die Koordination Informationen zur KITA-Anmeldung und zur Kindertagespflege. Die Informationen wurden im Jahr 2025 weiter aktualisiert und Integrationsberatungsakteuren zur Verfügung gestellt. Sie sind auch auf dem Integrationsportal veröffentlicht.
Kita: Mehrsprachiges Informationsmaterial zur Kita-Anmeldung für das Kita-Jahr 2025/2026 | Rhein-Sieg-Kreis
Kindertagespflege: Anmeldung für die Kindertagespflege - mehrsprachige Informationen | Rhein-Sieg-Kreis
- Die Öffentlichkeitsarbeit des Kommunalen Integrationsmanagements wurde optimiert. Das Integrationsprotal wurde überarbeitet und enthält jetzt zentrale Informationen zum Kommunalen Integrationsmanagement und dem KIM-Case Management. Mit dem überarbeiteten KIM-Case Management Flyer kann die Zielgruppe nun über einen QR-Code schnell auf die Kontaktdaten des Case Managements in ihrer Kommune zugreifen. Der Flyer erleichtert zudem kommunenübergreifenden Akteuren die Verweisberatung. Die Informationen sind hier verfügbar: Kommunales Integrationsmanagement NRW | Rhein-Sieg-Kreis
- Die KIM-Lenkungsgruppe hat 2025 das überarbeitete KIM-Handlungskonzept und das KIM-Case Management-Konzept freigegeben. Diese Konzepte bilden nun die Grundlage für die weitere Arbeit und die strategische Ausrichtung des Kommunalen Integrationsmanagement im Rhein-Sieg-Kreis und sind hier abrufbar.
- Die vom Land NRW entwickelte KIM-Datenbank wurde erfolgreich im Rhein-Sieg-Kreis implementiert. Seit dem 01.01.2026 werden KIM-Case Management Fälle in der KIM-Datenbank dokumentiert und analysiert.
- Die KIM-Koordination verwendete einen Teil der Fördermittel, um weitere Sprachübersetzungsgeräte für die Kommunen anzuschaffen. Hiermit ist die Kommunikation mit nicht-deutschsprachigen Klientinnen und Klienten datenschutzkonform auch ohne Dolmetschende möglich.
- 120 Integrationsakteure nahmen am regionalen Fachtag zur Arbeitsmarktintegration teil. Dieser Fachtag wurde (unter anderem) von der KIM-Koordination vorbereitet und durchgeführt.
